3D-Modell ansehen und in AR aufs Grundstück projizieren

Hast du eine IFC-Datei (BIM-Modell) hochgeladen, wandelt Baubegleiter sie in ein 3D-Modell mit der echten Bauteil-Geometrie deines Gebäudes um (keine Platzhalter-Boxen), das du direkt im Browser drehen, schneiden und ausmessen kannst – ohne Spezialsoftware.

Das Modell öffnen

ein Hinweis; danach öffnet sich der Viewer.

seine Eigenschaften (IFC-Attribute wie Material, Bauteiltyp, Geschoss) im Property-Panel einzusehen.

(Liste der IFC-Kategorien) ein oder aus und schaltest darüber ganze Bauteilgruppen sichtbar/unsichtbar.

miss Länge, Fläche und Winkel durch Anklicken von Punkten auf dem Modell.

Arbeitsspeicher) zeigt der Viewer automatisch eine vereinfachte, leichtgewichtige Geometrie (Box-LOD) statt der vollen Bauteil-Geometrie – Navigation, Schnitt- und Messwerkzeuge funktionieren unverändert.

In AR vor Ort ansehen

Auf dem Smartphone oder Tablet kannst du das geplante Haus über die Kamera an seinen künftigen Standort stellen:

die AR-Schnellansicht (Quick Look).

Visualisierung, keine Vermessung. Die AR-Ansicht dient der
Veranschaulichung. Die Standortbestimmung ist nur grob (typisch 3–10 m
Genauigkeit) – verlasse dich für Maße, Grenzen oder die Bauausführung nicht
auf die AR-Platzierung, sondern auf die geprüften Pläne und die amtliche
Vermessung.

Sonnenstand und Verschattung ansehen

Über den Button „Sonne an" in der Werkzeugleiste blendest du die Sonnen-/Verschattungssimulation ein – anschaulich beantwortet sie „Wann scheint die Sonne ins Schlafzimmer?" oder „Bekomme ich Nachmittagssonne auf der Terrasse?", direkt im 3D-Modell.

automatisch auf die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen ein; der Tageszeit-Slider wählt die Uhrzeit. Sonnenstand, Himmel und Schattenwurf im Modell passen sich live an; steht die Sonne unter dem Horizont, zeigt der Viewer Nacht-Beleuchtung.

Grundstück – trage die Koordinaten deines Baugrundstücks ein, für einen realistischen Verlauf.

Modell hinterlegte Nordausrichtung (siehe Modell-Einstellungen) – ist sie nicht kalibriert, kann die Ausrichtung von Sonne und Schatten von der Realität abweichen.

platzierst du einfache Baukörper (Quader) an Nachbargrundstücken – sie werfen im Modell einen realistischen Schatten und zeigen, wie stark Nachbarbebauung dein Haus verschattet. Über „Entfernen" nimmst du ein Volumen wieder heraus.

Bereich „Tageslicht-Report" einen Raum aus und siehst je Fenster eine 24-Stunden-Zeitleiste, wann es direkt besonnt ist – passt sich live an Datum/Uhrzeit an. Ist die Fensterausrichtung unbekannt, steht dort „Ausrichtung unbekannt" statt einer Schätzung.

Qualitative Näherung, keine exakte Verschattungsberechnung. Sonnenstand
und Schattenwurf dienen der Veranschaulichung ("so ungefähr scheint die
Sonne"), nicht einer bauphysikalischen Verschattungsanalyse oder einem
Nachweis – für verbindliche Aussagen (Bebauungsplan-Abstandsflächen,
Verschattungsgutachten) ziehe eine Fachplanung hinzu.

Kollisionsprüfung im 3D-Modell

Über die Werkzeugleiste startest du die Kollisionsprüfung – sie durchsucht das Modell nach Bauteilen, die sich überschneiden oder zu nah beieinander liegen, und listet die Treffer in einer Trefferliste auf.

zwei Bauteile tatsächlich durchdringen (echte Kollision). Ein Clearance-Clash bedeutet, dass der Mindestabstand zwischen zwei Bauteilen unterschritten ist, ohne dass sie sich berühren. Beide Arten sind in der Trefferliste per Badge unterscheidbar.

Viewer zum betroffenen Bauteil und hebt es hervor.

eine Aufgabe für das Projekt – die betroffenen Bauteile stehen in der Aufgabenbeschreibung.

als auch mit der vereinfachten Box-LOD-Geometrie auf älteren/mobilen Geräten.

Für Einfamilienhaus-Projekte, kein BIM-Koordinationstool. Die
Kollisionsprüfung unterstützt bei der groben Durchsicht deines Modells –
sie ersetzt keine professionelle BIM-Koordinationssoftware für große
Projekte.

Virtuell durchs Haus gehen (VR, Meta Quest 3)

Mit einer Meta Quest 3 (oder einem anderen WebXR-fähigen Headset) betrittst du das 3D-Modell in echter Größe und gehst virtuell hindurch:

Session startet direkt als Website, eine Installation ist nicht nötig.

Teleport-Marker zu setzen; loslassen springt dorthin (Teleport-Locomotion, die Standard-Einstellung für Einsteiger:innen).

stufenlos – das hilft gegen Unwohlsein.

eine leichte Abdunkelung ein, die sich mit der Geschwindigkeit verstärkt – ein bewährtes Komfort-Mittel gegen VR-Übelkeit für Laien.

VR-Modus nicht verfügbar? Auf iPhone/iPad gibt es keinen VR-Modus
(iOS unterstützt kein WebXR) – nutze dort die normale 3D-/AR-Ansicht. Zeigt
dein Gerät „VR-Modus auf diesem Gerät nicht verfügbar (kein WebXR)“, fehlt
die WebXR-API; „keine VR-Unterstützung erkannt“ bedeutet meist, dass kein
Headset verbunden ist.

Gut zu wissen

passende AR-Datei erzeugt wurde; sonst nutze ein Android-Gerät oder die normale 3D-Ansicht am Rechner.

volle 3D-Ansicht mit Mess- und Schnittwerkzeugen.

Desktop wie auf mobilen Geräten zur Verfügung; auf mobilen Geräten ist die Schattenauflösung aus Performance-Gründen reduziert.

Verfügung.

Headset zur Verfügung (z. B. Meta Quest 3 im Quest-Browser); am gewöhnlichen Desktop oder Smartphone ohne Headset bleibt „VR betreten“ ausgeblendet.

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